Medieninformation

Nr. 07/2017 - Neue Haltestelle „Helsinkistraße“ in Betrieb

Die Stadtwerke Schweinfurt erweitern ihr Stadtbus-Netz: Ab dem kommenden Montag fahren die Stadtbusse die neue Haltestelle „Helsinkistraße“ im Schweinfurter Maintal an. Der neue Haltepunkt wird von allen Fahrten der Linien 62 und um 22:08 Uhr auch von der Linie 63 bedient.

Mit der Einrichtung des neuen Halts folgen die Stadtwerke der sukzessiven Weiterentwicklung des Gewerbe- und Industrieparks Maintal, entlang der Europa-Allee. So freuen sich insbesondere die unmittelbar ortsansässigen Firmen Madinger, HWS Lasertechnik und das EF Autocenter Mercedes über den Netzausbau, der für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für Kunden eine bequeme Anreise mit dem Stadtbus ermöglicht. Bei der offiziellen Einweihung zeigte sich Harald Mendrock, stellvertretender Leiter des Verkehrsbetriebs, einerseits erfreut über den Zuspruch der Unternehmen, andererseits aber auch über die rasche Genehmigung der neuen Haltestelle durch die Stadt Schweinfurt.

Im Zuge der Erschließung verändert sich die Lage der vorgelagerten Haltestelle Brüsselstraße geringfügig: Diese wandert von der Brüsselstraße in die Europa-Alle, direkt vor den Kreisverkehr Brüsselstraße. Die neue Haltestelle „Helsinkistraße“ liegt übrigens noch in der Tarifzone 1 und ist somit aus dem Stadtgebiet für günstige 1,50 Euro (Einzelfahrt/Erwachsener) erreichbar.

v.l.n.r. Friedrich Ziska (Centerleitung EF Autocenter Mainfranken GmbH), Matthias Wolfrum (Geschäftsfleitung HWS Lastertechnik GmbH), Stanislaw Schmidt (Madinger GmbH) und Harald Mendrock (stellvertretender Leiter Personenverkehrt und Fahrzeugtechnik bei der Stadtwerke Schweinfurt GmbH)
Nr. 06/2017 - SILVANA erhält Qualitätszeichen „Sauna Selection“

Als der Deutsche Sauna-Bund im Herbst 2008 die ersten Qualitätszeichen an öffentliche Saunabetriebe vergab, wollte er den Saunabesuchern vor allem mehr Sicherheit und eine bessere Orientierung im Markt bieten. Diese Absicht ist voll aufgegangen: Rund 130 Betriebe sind zurzeit mit einem der drei Qualitätssiegel des Verbandes ausgezeichnet.

Zum Kreis der ausgezeichneten Betriebe gehört seit Kurzem auch die Saunalandschaft des SILVANA Sport- und Freizeitbades in Schweinfurt. „Der Aufwand für das einzelne Bad ist erheblich und die Kriterien sind streng. Es gibt keinen Automatismus zwischen Antragstellung und Zuerkennung des Qualitätszeichens. Auch Ablehnungen kommen vor“, so Dieter Gronbach, Vorsitzender des Ausschusses für die Zertifizierung von Saunaanlagen und Vizepräsident des Deutschen Sauna-Bundes.

Konkret verbirgt sich hinter dem Qualitätszeichen Selection: Die Angebote der Saunaanlage müssen einen gesundheitsfördernden und erholsamen Badeablauf ermöglichen und zu einem längeren Verweilen einladen. Ein Saunaraum (90°) sowie mindestens zwei zusätzliche raumklimatisch unterschiedliche Schwitzräume müssen zur Verfügung stehen. Neben einem Ruhebereich mit Liegemöglichkeiten müssen zudem ein Abkühlbereich und ein Badebecken vorhanden sein. Ein Massageangebot gehört ebenfalls zur Selection-Ausstattung.

Die Aufgüsse müssen gesundheitsorientiert präsentiert werden. Für das leibliche Wohl soll ein Restaurant oder ein Bistro sorgen. Darüber hinaus ist die Hygiene ein wichtiges Qualitätskriterium. So muss die Wasserqualität der Bade- und Tauchbecken regelmäßig untersucht werden. Sämtliche Saunaräume und sanitären Anlagen sind regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren. Alle ausgezeichneten Saunabetriebe müssen zudem geschultes Fachpersonal eingestellt haben.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass die Hochwertigkeit unsere Saunalandschaft durch den Deutschen Saunabund mit dem Qualitätszeichen Sauna Selection ausgezeichnet wurde. Die Laufzeit der Zertifizierung beträgt drei Jahre. Danach erfolgt erneut eine gründliche Überprüfung der Qualität“, so Badleiter Philipp Spensberger.

Nr. 05/2017 - Busverkehr am Faschingsdienstag

Wegen des Faschingsumzugs können die Schweinfurter Stadtbusse den Roßmarkt am kommenden Dienstag, den 28. Februar 2017 ab 11:45 Uhr nicht mehr anfahren. Die Sperrung wird voraussichtlich bis 17:30 Uhr dauern, eine kurzfristige Verlängerung ist nicht ausgeschlossen. Die Fahrgäste werden gebeten, in dieser Zeit die jeweils nachgelagerten Haltestellen zu nutzen.

Diese lauten wie folgt:

LinienHaltestelle
11 (Bergl), 12 (Oberndorf), 91 (Grafenrheinfeld)Gericht
21 (Mozartstraße)Schelmsrasen
22 (Hainig), 24 (Niederwerrn), 25 (Oberwerrn)Kunsthalle
31 (Gartenstadt)Friedhofstraße
32 (Maibacher Straße), 41 (Haardt),
42 (Eselshöhe/Sonnenteller), 44 (Hambach)
Obertor
51 (Hochfeld), 52 (Deutschhof),
61 (Hafen Ost), 62 (Maintal),
71 (Schonungen), 81 (Sennfeld), 82 (Gochsheim)
Museum Georg Schäfer

Die Linien 11 (Bergl), 12 (Oberndorf), 91 (Grafenrheinfeld), 61 (Hafen Ost) und 62 (Maintal) fahren auf der Rückfahrt über die Gunnar-Wester-Straße, da die Haltestellen in der Luitpoldstraße stadteinwärts während des Faschingszuges nicht bedient werden können. Für die Haltestelle „Friedrichstraße“ wird eine Ersatzhaltestelle in der Hauptbahnhofstraße vor dem Kreisverkehr eingerichtet. Für die Haltestelle „Luitpoldstraße“ befindet sich eine Ersatzhaltestelle in der Gunnar-Wester-Straße gegenüber dem SKF-Hochhaus und statt an der Haltestelle „Gericht“ halten die Stadtbusse ersatzweise in der Gunnar-Wester-Straße gegenüber des Landratsamts.

Auch der Schweinfurter Marktplatz kann ab 11:45 Uhr nicht mehr angefahren werden. Die Sperrung dort dauert vermutlich bis 19 Uhr. Eine Verlängerung ist auch hier nicht auszuschließen. Die Fahrgäste werden gebeten, die vor- beziehungsweise nachgelagerten Haltestellen zu nutzen.

Nr. 04/2017 - Kostenfrei surfen im Bus

Wer die Stadtbusse der Stadtwerke nutzt, hat neben einer komfortablen und umweltfreundlichen Beförderung auch den Vorteil, die Hände frei zu haben. In den beiden Bussen, die mit Werbung der RegioNet fahren, ist das jetzt besonders praktisch. Hier gibt es nämlich ab sofort kostenloses W-LAN im Bus. Bedeutet die Fahrgäste können während der Fahrt gratis surfen, chatten und anderen Internet-Anwendungen nutzen.

Der Nutzer an Bord des Busses muss dazu lediglich das entsprechende W-LAN suchen und im Browser die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Bis zu 30 Internetanwender können auf diese Weise zeitgleich surfen.

Zur Verfügung gestellt werden die beiden neuen Hotspots von der RegioNet Schweinfurt, die diese Lösung erstmalig auch mobil zum Einsatz bringt. Schon seit mehreren Jahren stellt das Schweinfurter Telekommunikationsunternehmen im Stadtgebiet Hotspots zur Verfügung und bietet dieses Angebot auch für Geschäftskunden an, die ihren Kunden einen solchen Service bereitstellen wollen.

Das kostenfreie W-LAN im Bus läuft zunächst im Testbetrieb. Die beiden Busse sind auf wechselnden Strecken im gesamten Netz der Stadtwerke Schweinfurt anzutreffen.

Nr. 03/2017 - TÜV bescheinigt Stadtwerken ressourcenschonende Fernwärme

Die Stadtwerke Schweinfurt versorgen ihre Kunden nicht nur mit Strom und Erdgas, sondern betreiben auch ein eigenes Fernwärmenetz. Fernwärme ist eine weitere Alternative zur Wärmeversorgung, die in Schweinfurt im Gemeinschaftskraftwerk GKS – überwiegend durch die Verbrennung von Müll aus der Region – bereitgestellt wird. Die Stadtwerke haben nun den Primärenergiefaktor ihrer Fernwärmeversorgung berechnen lassen und erzielen einen Spitzenwert von gerade einmal 0,08 – dieser liegt nahezu gleichauf mit erneuerbaren Energieträgern.

Zertifiziert wurde das Ergebnis vom Umweltservice der TÜV Süd Industrie Service GmbH. „Wir sind stolz darauf, unseren Kunden eine derart umweltfreundliche Versorgungslösung anbieten zu können“, freut sich Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt. Die Stadtwerke Schweinfurt sind nicht nur Betreiber des Fernwärmenetzes und Wärmelieferant, sondern auch am GKS und somit an der Wärmeerzeugung beteiligt.

Die Wärmeversorgung eines Gebäudes kann durchaus vielfältig sein. Neben klassischen Heizlösungen wie Gas- oder Ölheizungen steht eine Bandbreite von Alternativen zur Auswahl, die von Wärmepumpen über Block-Heiz-Kraftwerke bis hin zu Hackschnitzelanlagen und Ähnlichem reicht. Insbesondere bei Neubauten ist bei der Wahl des Heizsystems darauf zu achten, dass die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) eingehalten werden.

Um die verschiedenen Energieträger (z.B. Erdgas, Heizöl oder Strom) vergleichbar zu machen, wird der sogenannte Primärenergiefaktor herangezogen. Der Primärenergiebedarf eines Heizsystems umfasst nicht nur den Energiebedarf zur örtlichen Wärmeerzeugung, sondern bezieht auch jene Energiemengen ein, die bei der Förderung des Energieträgers, dessen Aufbereitung, Umwandlung und Verteilung benötigt werden. Der für die Wärmeerzeugung benötigte Energiebedarf wird daher mit dem Primärenergiefaktor des zum Einsatz kommenden Energieträgers multipliziert. Daher gilt: Je geringer der Primarenergiefaktor, desto ressourcenschonender ist sein Einsatz. In Deutschland weisen die Energieeinsparverordnung sowie verschiedene DIN-Normen die Primärenergiefaktoren der einzelnen Energieträger aus: Heizöl (1,1), Erdgas (1,1), Strom (1,8). Für Erneuerbare Energieträger wie beispielsweise Solarenergie oder Erdwärme gilt ein Wert von 0,0.

Das Fernwärmenetz der Stadtwerke umfasst aktuell rund 45 Kilometer und ist in großen Teilen der Innenstadt, des Bergls, des Musikerviertels sowie den Konversionsgebieten verfügbar.

Nr. 02/2017 - Schweinfurt trotzt dem Sturm

Nach der Sturmflut und den eisigen Temperaturen in den letzten Tagen zeigte sich der Winter in vielen Teilen Deutschlands erneut mit aller Macht: Sturmtief „Egon“ fegte durch ganz Deutschland. In vielen Regionen kam es zum Stromausfall. Ampelanlagen fielen aus, Familien saßen im Dunkeln. Nicht so in Schweinfurt. Die Abnehmer im Netz der Stadtwerke Schweinfurt profitierten während des Unwetters von der hohen Versorgungssicherheit des Unternehmens.

Der größte Vorteil, der sich an dieser Stelle für die Stadtwerke und ihre Kunden bezahlt macht, ist die hochwertige Ausgestaltung des Netzes: So ist die Hochspannungs-Ebene zu 100 Prozent über unterirdische Kabel und nicht über Freileitungen versorgt, auf der Mittelspannungs-Ebene sind es ebenfalls nahezu 100 Prozent und auf Ebene der Niederspannung liegt der Verkabelungsgrad ebenfalls bei über 90 Prozent. Unterirdische Kabel sind in der Verlegung teurer, jedoch weitaus weniger anfällig, da diese den Umwelteinflüssen nicht ausgesetzt sind.

Diese hohe Qualität des Netzes sorgte dafür, dass die Schäden durch Tief Egon sehr gering ausfielen: Zwar wurden zehn so genannte Kurzunterbrechungen verzeichnet. Die Ursache dieser unter 300 Millisekunden andauernden Stromunterbrechungen, die für den Endverbraucher in der Regel nur durch ein kurzes Flackern des Lichts bemerkt werden, stammte jedoch aus dem vorgelagerten Netz. Gemerkt haben diese Mini-Unterbrechung einzelne Industriebetriebe, die jedoch sofort wieder voll versorgt waren.

Auch die Straßenbeleuchtung blieb zum Glück weitestgehend intakt. Von rund 7.000 Beleuchtungspunkten im Stadtgebiet Schweinfurt wurden lediglich zwei beschädigt. Diese werden bereits repariert.

„Wir sind stolz, dass wir durch die geringe Anfälligkeit unseres Netzes auch in solchen Situationen die gewohnt hohe Versorgungssicherheit für unsere Kundinnen und Kunden gewährleisten können“, so Geschäftsführer Thomas Kästner.

Nr. 01/2017 - SILVANA nur teilweise geöffnet

Am Samstag, den 21. Januar 2017, findet im SILVANA Sport- und Freizeitbad das 8. Schweinfurter JuKi-Schwimmfest des 1. SC 1913 Schweinfurt statt. Das SILVANA Hallenbad ist an diesem Tag daher nicht zugänglich. Die SILVANA Sauna ist jedoch wie gewohnt von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Wir bitten unsere Badegäste um Verständnis.

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