Schweinfurter Hafen

Umschlagplatz für Güter aus der ganzen Welt

Hafen mit Straßen- und Bahnanschluss

Versorgungsstationen an der Lände Schweinfurt im Unterwasser

Schiff:
Der Schweinfurter Güterhafen liegt verkehrstechnisch günstig am Main-Donau-Kanal. Dieser ist Bindeglied zwischen Rhein und Donau und damit Teil jenes wichtigen, 3.500 Kilometer langen Wasserwegs, der die Verbindung zwischen Nordsee und dem Schwarzen Meer ermöglicht. Auch zu anderen Binnenhäfen sowie den wichtigen ARA-Häfen (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) besteht eine Verbindung.

Schiene:
Der Schweinfurter Hafen ist bei Ganzzügen direkt an das Fernstreckennetz der DB Netz AG sowie bei Einzelwagenverkehr über den Rangierbahnhof Schweinfurt angebunden. Nahezu alle Hafengrundstücke sowie die Kaianlage verfügen über eine Schienenanbindung der Hafeneisenbahn. 

Straße:
Der Schweinfurter Hafen hat unmittelbaren Anschluss an die A 70 sowie die B 286 und damit eine gute Anbindung an das deutsche Fernstraßennetz. Seit Eröffnung des Teilabschnitts Erfurt- Schweinfurt der A 71 im Jahr 2005 besteht zudem eine verbesserte Anbindung in Richtung Thüringen.

Für den Güterumschlag stehen im Schweinfurter Hafen zwei Umschlagkräne zur Verfügung, es handelt sich dabei um Peiner Doppelwippkräne.

Die Tragfähigkeit beträgt im Hakenbetrieb  bis 10.000 kg, im Greiferbetrieb 6.000 kg. Bei der Ausladung sind es bei 16 Metern 10.000 kg beziehungsweise über 25 Meter 6.000 kg Tragfähigkeit.

Der Hafen Schweinfurt ist eine trimodale Schnittstelle zwischen Wasser, Schiene und Straße. Die Nach- oder Vorläufe zum Binnenschiffstransport können per Eisenbahn oder LKW erfolgen. Der Hafen Schweinfurt stellt seinen Ansiedlern und Kunden dabei insbesondere im Bereich Bahn seine Transportinfrastruktur zur Verfügung.

Der Hafen Schweinfurt besitzt die eigene Güterverkehrsstellen-Nummer 80 220 434.

Nähere Informationen zur Hafeneisenbahn Schweinfurt erhalten Sie bei den Eisenbahnbetriebsleitern sowie in den Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen (NBS AT und NBS BT):

Leiter Hafenbetrieb / Eisenbahnbetriebsleiter Rainer Vierheilig

Stellvertretender 
Eisenbahnbetriebsleiter 
Gerhard Lasser

Anlegestelle an der Lände in Schweinfurt

Primär für Flusskreuzfahrtschiffe reserviert

Die Anlegestelle befindet sich bei Mainkilometer 333 im Oberwasser der Schleuse Schweinfurt, für bergwärts fahrende Schiffe am linken Ufer.

Die Innenstadt Schweinfurts ist am gleichen Ufer fußläufig gut zu erreichen.

Von der Autobahn 70 kommend fahren Sie entweder an der Abfahrt „Gochsheim“ über die Gerolzhöfer-/Schweinfurter Straße über den Main und biegen gleich nach der Brücke zur Anlegestelle „Am Unteren Marienbach“ nach rechts ab.
Alternativ verlassen Sie die A 70 an der Ausfahrt „Schweinfurt Zentrum“ und fahren über die B 286/Hans-Böckler-/Carl-Zeiss- /Schweinfurter Straße über den Main und biegen gleich nach der Brücke zur Anlegestelle „Am Unteren Marienbach“ nach rechts ab.

Zwei Versorgungsterminals (T1 und T2) der Stadtwerke Schweinfurt GmbH zuverlässig liefern Strom und Trinkwasser vom Land aus. Ganz leise und völlig schadstoffarm.
Terminal 1 weist einen 400-Amp.-Power-Lock-Anschluss sowie CEE-Anschlüsse auf. An jedem Terminal können darüber hinaus ganzjährig C-Schläuche zur Trinkwasserversorgung angeschlossen werden. Die Zapfleistung beträgt dabei 4 Liter pro Sekunde.

Jedes Schiff, das die Terminals nutzen möchte, benötigt eine Zugangskarte.

Bei Fragen zur Bedienung der Terminals wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer +49 (0)9721 931-434.

Weitere Informationen zu der Anlegestelle und den Versorgungsstationen finden Sie im Downloadbereich.

Nach Vereinbarung können dort auch schwere Lasten umgeschlagen werden. Der Höhenunterschied zwischen der Kaifläche und dem Wasser beträgt nur ca. 1,00 m. 

Hafen Lände Schweinfurt 

Aktuelle Downloads aus dem Bereich Hafen 

zum Dowloadbereich