Grüner Wasserstoff für Mainfranken

Die Stadtwerke Schweinfurt haben in strategischer Zusammenarbeit mit der Siemens AG Smart Infrastructure das Wasserstoff-Projekt "H2MegaHub" entwickelt. Mithilfe eines Elektrolyseuren soll hierbei grüner Wasserstoff für klimafreundliche Industrieprozesse und nachhaltige Mobilität im Schweinfurter Hafen erzeugt werden.

Ziel der beiden Unternehmen ist es, den grünen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom und Wasser zu gewinnen und im industriellen Großmaßstab herzustellen. Dieser kann dann als Energieträger sowohl für die Bereiche Mobilität und Energie als auch die Industrie bereitgestellt werden.

Als weiterer Einsatzschwerpunkt ist die Option zur Erweiterung in Richtung Methanolsynthese (grüner Kraftstoff) denkbar. Über den netz- und systemdienlichen Einsatz der Anlagen könnte zudem die Sektorenkopplung zwischen den Schweinfurter Strom-, Gas- und Wärmenetzen gefördert werden.

Derzeit wird eine Bedarfsermittlung zur Bestimmung der Absatzmenge der erzeugten Gase Wasserstoff und Sauerstoff durchgeführt, um so die Anlagendimensionierung zu optimieren. Hierzu läuft die Identifizierung von möglichen Projektpartnern und Teilnehmern. In diesem Zusammenhang werden zudem auch Fördermöglichkeiten für das Projekt analysiert und entsprechende Förderanträge vorbereitet und gestellt.

Siemens-Kooperation

Projektstart zur Forcierung von grünem Wasserstoff (von links): Andreas Schmuderer – Leiter Projektentwicklung Energy Performance Services bei Siemens Smart Infrastructure Deutschland, Thomas Kästner – Geschäftsführer Stadtwerke Schweinfurt, Andreas Göb – Geschäftsbereichsleiter Technik Stadtwerke Schweinfurt, Dr. Bernd Koch – Leiter Dezentrale Energiesysteme bei Siemens Smart Infrastructure Deutschland

H2MegaHub - Konzept

Das Konzept „H2MegaHub“ soll im Schweinfurter Hafen realisiert werden und in Form eines „Wasserstoff-Hafen für Mainfranken“ einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Klimaneutralität und Energiewende in Deutschland leisten.

Neben den Stadtwerken und Siemens fungiert bereits die Erik Walther GmbH & Co. KG als wichtiger Partner, u.a. hinsichtlich des Einsatzes von alternativen Antrieben für eigene Binnenschiffe.

Zudem wird das Projekt von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) fachlich und wissenschaftlich begleitet.

HyCircle Schweinfurt

Die Stadtwerke haben sich gemeinsam mit Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie der ÜZ Mainfranken eine Zusammenarbeit zur Entwicklung des Themas Wasserstoff in der Region vereinbart.  Als wissenschaftliche Begleitung fungieren hierbei sowohl die FHWS als auch das Institut für Energietechnik (IfE) von der OTH Amberg. 

Ziel ist es die Machbarkeit des gemeinsam entwickelten Projekts „HyCircle Schweinfurt – Wasserstoffkreislauf in der Region Schweinfurt“ zu prüfen. Dieses Konzept soll u.a. mithilfe des H2MegaHub die Region Schweinfurt als eine bedeutende Wasserstoffregion in Deutschland etablieren.

Wasserstoffbündnis Bayern

Die Stadtwerke Schweinfurt gehören zu den ersten Mitgliedern im Wasserstoffbündnis Bayern, für dessen Koordination das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) verantwortlich ist. Gemeinsam mit insgesamt 195 Partnern soll hierbei der Bereich innovativer Wasserstofftechnologien in Bayern vorangetrieben werden. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:


H2-Projektbüro

Sie haben Fragen rund um das Thema Wasserstoff?
Das H2-Projektbüro der Stadtwerke Schweinfurt ist gerne für Sie da!

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