energie

Gasversorgung, die überzeugt.

Hinweis: Preiserhöhung

Die Bundesregierung hat beschlossen, zum 1. Oktober 2022 zwei neue Umlagen einzuführen, um die Versorgungssicherheit im kommenden Winter sicherzustellen und den Gasmarkt zu stabilisieren:

  • Die Gasbeschaffungsumlage (§ 26 EnSiG) in Höhe von 2,419 ct/kWh netto.
  • Die Gasspeicherumlage (§ 35e EnWG) in Höhe von 0,059 ct/kWh netto.

Gleichzeitig erhöht sich die SLP-Bilanzierungsumlage auf 0,57 ct/kWh netto (bisher 0,00 ct/kWh).

Daher erhöht sich der Arbeitspreis um 3,63 ct/kWh brutto (3,048 ct/kWh netto). Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass wir die Umlagen weitergeben. Die Stadtwerke Schweinfurt als Energieversorger haben keinen Einfluss auf die Höhe der Umlagen.

Eine Ablesung Ihres Gaszählers ist nicht erforderlich, da wir Ihren Verbrauch auf die Zeiträume vor und nach der Preisanpassung aufteilen. Gerne können Sie uns auch Ihren aktuellen Zählerstand unter www.stadtwerke-sw.de/zaehlerstand mitteilen.

Die Abschlagszahlungen werden wir vor Beginn der Heizperiode  anpassen, um Sie vor einer hohen Nachzahlung am Jahresende zu schützen. Die Höhe der Abschläge wurde Ihnen in einem separaten Schreiben mitgeteilt. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter www.bmwk.de sowie bei der Trading Hub Europe unter www.tradinghub.eu. 

Begriffserklärung:

Gasbeschaffungsumlage: Die Mehrkosten der Erdgasimporteure für die Gasnachbeschaffung durch z. B. ausgefallene russische Liefermengen sollen gleichmäßig auf alle Erdgasmengen verteilt werden. Übergreifendes Ziel ist es, die Marktmechanismen und Lieferketten so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.
Gasspeicherumlage: Die Gasspeicherumlage soll Kosten ersetzen, die zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit entstehen, z. B. durch Einkauf/Einspeicherung von Gas.
SLP-Bilanzierungsumlage: Die Umlage dient dem Ausgleich von Mengendifferenzen, um die Systemstabilität aufrechtzuerhalten.

Geplante Senkung des Umsatzsteuersatzes für die Lieferung von Erdgas

Das Bundeskabinett hat am 14. September 2022 ein „Gesetz zur temporären Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen über das Erdgasnetz“ beschlossen. Die Bun­des­re­gie­rung plant an­ge­sichts der deutlich ge­stie­ge­nen Gas­preise, die Um­satz­steuer für die Lie­fe­rung von Erd­gas von der­zeit 19 % auf 7 % zu sen­ken. Diese Sen­kung soll ent­spre­chend der Er­he­bung der Ga­sbeschaffungsum­lage zum 01. Oktober 2022 ein­geführt wer­den und bis zum 31. März 2024 gel­ten.

Die geplante Umsatzsteuersenkung werden wir selbstverständlich sofort und eins zu eins an unsere Kunden weitergeben.

Die Bundesregierung hat einen Fragen-Antworten-Katalog zum Thema veröffentlicht. Hierin teilt die Regierung mit, dass es zurzeit noch offen ist, ob es in Bezug auf die Änderung des § 12 UStG ein eigenes Gesetzgebungsverfahren geben wird oder ein laufendes Verfahren genutzt werden soll. Die FAQ der Bundesregierung finden Sie unter Fragen und Antworten zur Gasumlage | Bundesregierung

Versorgungslage Gas 

Auf Grund der Verordnungsermächtigung des § 30 EnSiG zur Vermeidung einer unmittelbaren Gefährdung oder Störung der Energieversorgung hat das Bundeskabinett am 24.08.2022 die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV) und die Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSimiMaV) beschlossen. Die in den Verordnungen geregelten Einspar- und Informationsmaßnahmen adressieren Privathaushalte, die öffentliche Hand sowie Unternehmen und sollen einen Beitrag leisten, dass die Versorgungssicherheit auch im Falle einer weiteren Einschränkung der Gaslieferungen gewährleistet bleibt. 

Die EnSikuMaV tritt bereits zum 01.09.2022 in Kraft und läuft bis 28.02.2023.   
Die EnSimiMaV soll zum 01.10.2022 in Kraft treten und bis zum 30.09.2024 laufen. Sie bedarf der Zustimmung des Bundesrates; daher sind die Regelungsinhalte noch nicht als endgültig zu betrachten. 

Weitere Informationen finden Sie unter bmwk.de sowie in den o.g. Verordnungen. 

Notfallplan Gas

Die Bundesregierung hat am 23.06.2022 aufgrund der angespannten Lage auf den Gasmärkten die zweite Eskalationsstufe im Rahmen des Notfallplanes Gas ausgerufen.

Der Notfallplan Gas wurde erstellt, um systematisch und zielgerichtet auf eine drohende Verschlechterung oder tatsächlichen Verschlechterung der Versorgungslage zu reagieren. 

1. Frühwarnstufe: 
Es liegen konkrete, ernst zu nehmende und zuverlässige Hinweise darauf vor, dass ein Ereignis eintreten kann, welches wahrscheinlich zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage sowie wahrscheinlich zur Auslösung der Alarm- bzw. der Notfallstufe führt; die Frühwarnstufe kann durch ein Frühwarnsystem ausgelöst werden.

2. Alarmstufe: 
Es liegt eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vor, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht-marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.

3. Notfallstufe: 
Es liegt eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere beträchtliche Verschlechterung der Versorgungslage vor. Es wurden alle einschlägigen marktbasierten Maßnahmen umgesetzt, aber die Gasversorgung reicht nicht aus, um die noch verbleibende Gasnachfrage zu decken. Daher müssen zusätzlich nicht-marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden, um insbesondere die Gasversorgung der geschützten Kunden gemäß Artikel 6 SoS-VO sicherzustellen.

Quelle: Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland (bmwk.de)

Die Alarmstufe findet laut Notfallplan Gas grundsätzlich Anwendung, wenn es eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnliche Nachfrage gibt, der Markt diese Störung/Nachfrage aber noch bewältigen kann.

Die Bundesregierung führte in ihrer Meldung vom 23. Juni 2022 vor allem die Verringerung der Gaslieferungen aus Russland sowie das weiterhin hohe Preisniveau am Gasmarkt als Auslöser an.

Die Alarmstufe ist eine vorsorgliche Maßnahme, die dazu dient, dass alle Unternehmen und Institutionen sich auf den Fall einer Lieferunterbrechung und dadurch verursachte mögliche Engpässe in der Gasversorgung vorbereiten können. Es bedeutet nicht, dass ein akuter Gasmangel besteht. Aktuell ist die Versorgung mit Gas bis auf Weiteres gesichert. Ziel ist es, den Gasverbrauch zu reduzieren, um die Gasspeicher für den kommenden Winter weiter zu befüllen.

Deshalb bleibt das Gebot der Stunde: Energiesparen.
Alle Sparmaßnahmen tragen zur Versorgungssicherheit bei.

zu den Energiespartipps

Ja, aktuell ist die Gasversorgung in Schweinfurt gesichert. Es ist ausreichend Gas an den Märkten vorhanden. Dies gilt sowohl für Haushaltskunden und soziale Dienste wie Krankenhäuser als auch für Fernwärme, Stromerzeugung sowie die deutsche Wirtschaft insgesamt. Fehlende Mengen können aktuell noch anderweitig am Markt beschafft werden, allerdings zu hohen Preisen.

Mit Sorge blicken wir allerdings auf den Herbst und den Winter. Die Bundesregierung hat hierfür zwar gemeinsam mit den EU-Ländern vorsorglich mehrere kurzfristige Sicherheitsmechanismen aktiviert, wie den garantierten Mindestfüllstand für die nationalen Gasspeicher und die Steigerung der LNG-Flüssiggasimporte aus Förderländern wie den USA, Australien und Katar. Bei einer andauernden Drosselung der Gaslieferungen aus Russland werden wir in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit nicht genügend Gas für die kalten Wintermonate haben.

Der Gesetzgeber gewährt bestimmten Kundengruppen einen besonderen Schutz. Die Belieferung dieser geschützten Kunden hat Vorrang vor der Versorgung anderer Gasverbraucher wie z. B. größerer Gewerbe- oder Industriekunden. Zu den geschützten Kunden gemäß § 53a EnWG gehören z. B. Haushaltskunden sowie kleine und mittlere Unternehmen aus dem Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, deren Verbrauch über standardisierte Lastprofile gemessen wird.

Das letzte Mittel, wenn alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind, ist die Kürzung der Gaslieferungen an die Letztverbraucher.
1. Anteil der nicht geschützten Letztverbraucher
2. Anteil der systemrelevanten Gaskraftwerke
3. Anteil der geschützten Kunden

Wir verfolgen eine vorausschauende Beschaffungsstrategie, um unsere Kunden bestmöglich vor hohen Preisausschlägen zu schützen.
Aufgrund der aktuell massiv gestiegenen Großhandelspreise für Erdgas werden sich die Kunden auf künftige Preissteigerungen einstellen müssen.

Unsere Kunden können darauf vertrauen, dass wir alle Anstrengungen unternehmen werden, um sie auch weiterhin verlässlich und zu fairen Bedingungen mit Gas zu versorgen.

Energie sparen

Tipps zum Energie sparen, Beratungsgespräche vereinbaren, Informationen zu Energieausweisen und Stromcheck - um gemeinsam nachhaltiger zu leben.

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Tarifrechner und Sonderprodukte aufgrund der aktuellen Lage am Energiemarkt bis auf Weiteres nicht verfügbar.

Wir versorgen Sie natürlich gerne im Rahmen der Grund- und Ersatzversorgung. 
Hier finden Sie die aktuellen Preisblätter.

Gerne können Sie sich für unsere zukünftigen Sonderprodukte vormerken lassen. 

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Was tun bei Gasgeruch?

Schon kleine Mengen Gas, die austreten, können durch den beigemischten Duftstoff gerochen werden. Sollten Sie Gasgeruch wahrnehmen, halten Sie sich an folgende Handlungsanweisung:

  • Vermeiden Sie jede Art von Feuer. Selbst eine glimmende Zigarette kann austretendes Gas entzünden.
  • Nutzen Sie keine elektrischen Geräte. Auch keine akkubetriebenen Endgeräte wie Mobiltelefone oder Tablets. Auch hierbei gilt: Der kleinste Funke kann das ausgetretene Gas im Raum entzünden.
  • Öffnen Sie Fenster und Türen und sorgen Sie so für eine gute Durchlüftung. Elektrische Lüftungen wie Dunstabzugshauben oder Klimaanlagen müssen unbedingt ausbleiben.
  • Schließen Sie den Gashahn Ihres Hausanschlusses, indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  • Warnen Sie Ihre Mitbewohner vor dem Gasaustritt.
  • Verlassen Sie Ihr Haus oder die Wohnung zügig.
  • Informieren Sie ganz zum Schluss außerhalb der Räumlichkeiten unseren Bereitschaftsdienst.

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